Fast jede Band gelangt früher oder später an den Punkt, wo sie ihre eigenen Merchandise Artikel produzieren, verschenken und verkaufen möchten. Oft ist der erste Schritt gar nicht so einfach und die gewünschten Shirts, die man im Internet bestellt hat, haben nicht die gewünschte Qualität und die passenden Schnittmuster. In diesem Bereich können wir euch unterstützen und euch hier verschiedene lokale Hersteller vorstellen, mit denen wir bereits zusammen gearbeitet und gute Erfahrungen gemacht haben. Es ist sinnvoll mit einem Hersteller vor Ort zusammen zu arbeiten, um die passenden Produkte auszusuchen und sie auch mal haptisch in der Hand zu halten. Lokale Geschäfte sind meistens etwas teurer als eine Online-Druckerei. Mit der lokalen Druckerei könnt ihr aber besser an Details arbeiten und bei kleineren Auflagen besser beraten werden. Da ihr bestenfalls langfristig euer Merch produzieren lasst, könnt ihr euch folgende Fragen stellen:
Welche Bandbreite an Produkten wollen wir anbieten?

  • Welche Stückzahlen wollen wir produzieren?
  • Welche Druckmethode passt dafür am besten (Plotter- oder Siebdruck)?
  • Wie sind die Zahlungsbedingungen?
  • Wie sind die Lieferbedingungen?

Ihr solltet euch zudem im Vorfeld darüber Gedanken machen, wie ihr bezahlen wollt und könnt. Theoretisch kann alles, was zu eurer Band passt, zum Merchandise werden. Es gibt unzählige Merchandise Artikel – hier findet ihr eine Liste der beliebtesten Merchandise Artikel im Überblick:

  • T-Shirts
  • Hoodies
  • Mützen
  • Basecaps
  • Jutebeutel
  • Turnbeutel
  • Sticker
  • Buttons
  • Aufnäher
  • PVC Banner
  • Feuerzeuge

Die passenden Shirts

Shirt ist nicht gleich Shirt. Heavy Cotton ist qualitativ hochwertig, aber teurer und zumindest bei "Fruit Of The Loom" eher schwer und dick. "Gildan Shirts" sitzen meistens am besten, doch bei amerikanischen Marken fallen die Shirts oft größer aus, als die Größenangabe vorgibt. Man sollte vor allem Männer M und L in großen Mengen haben. Männer S bleiben meistens liegen, denn auch schlanke Männer kaufen immer zu groß. XL und XXL sollten auch mit drin sein. XXL womöglich nur ganz wenige, doch unterschätzt nicht die XL-Käufer: Viele Männer, die nur ein wenig kräftiger gebaut sind, kaufen sich prinzipiell nur XL-Shirts.

Bei Frauen muss es von S, M und L alles geben und nur ganz wenig XL und ebenfalls seltener auch mal XS.

Die passende Druckmethode

Wenn man nur eine kleine Auflage von 10-20 Shirts produzieren möchte, wäre die Produktion im Siebdruck exorbitant teuer aufgrund der hohen Vorkosten (Siebe, Filme etc.) die diese Druckart mit sich bringt.

In kleinen Auflagen bietet sich die Digitaldirektdruck-Technik an, die auf dem Prinzip eines herkömmlichen Tintenstrahlruckers basiert. Hier lässt das Druckergebnis keine Wünsche mehr offen was Haptik und Waschbarkeit betrifft. Durch das direkte Drucken auf das Textil ist der Griff des Druckes wie bei einem Siebdruck, also kaum spürbar. Nicht wie bei einem Textil-Transfer bei dem man einen plastikartigen Griff hat.

Die Drucktechnik Flex gehört zu den edelsten Druckverfahren. Der entstandene Aufdruck hebt sich beim Flexdruck nur geringfügig vom Textil ab und ist glatt und leicht glänzend. Besonders Texte und unsere Motive ohne Farbverlauf aus dem Designer können mit diesem Verfahren sehr gut dargestellt werden. Der Aufdruck erfolgt bei der Flex-Technik mit Hilfe einer dünnen Folie, aus der das jeweilige Druckmotiv herausgeschnitten wird. Diese Folie wird anschließend unter sehr starkem Druck und hoher Temperatur mit dem jeweiligen Untergrund verschmolzen.

Der Flockdruck gehört aufgrund seines qualitativ hochwertigen und haltbaren Druckergebnisses zu den beliebtesten Druckverfahren. Das Grundprinzip des Flockdrucks ist mit dem des Flexdrucks identisch. Der Unterschied zwischen den beiden Verfahren wird jedoch im Endergebnis deutlich. Die Beflockung hat eine samtige, leicht erhabene Oberfläche. Dadurch fühlt sich das Motiv wie eine dünne Schicht plüsch an und eignet sich besonders für Motive ohne Farbverläufe, Schriften und Logos. Beim Flock-Foliendruck sind maximal drei Farben pro Motiv möglich. Besonders für große Motive eignen sich besser Produkte aus dickem, schwerem Stoff (z.B. ein Sweatshirt). Da die Flockfolie dick und wenig elastisch ist, ist ein Produkt aus dünnem Stoff (z.B. ein T-Shirt) mit einem besonders großen Motiv nicht so angenehm zu tragen.

Merchandise Pool:

Copygarden Erkelenz

Aachenerstr. 36
41812 Erkelenz

Tel.:
02431 945 757

Mo-Fr:
9 – 12.30 Uhr und 14 – 18 Uhr
Sa:
10 – 13 Uhr

Website

Copygarden bei Facebook

Die Druckbar

null-zwo-elf Shop

Lorettostrasse 4
40219 Düsseldorf

Tel.:
0211 / 98 94 540

Mo-Fr:
11:00 - 19:00 Uhr

Sa:
11:00 - 16:00 Uhr

Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Website

Pavel Skates

ANSPRECHPARTNER

Jan Ophüls
Mitglied KultUR Crew e.V.
Mediengestalter
Musiker ( Line 418, Citybeats Sieger 2015 )

Mail:
jan.ophuels@kultur-crew.com
 
Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung . Klicken Sie auf „Ich stimme zu“, akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung und können direkt unsere Website besuchen.